Junior Ranger und ihre Eltern unterstützen beim Störprojekt

Ich bin Junior Ranger Gracieund bin 8 Jahre alt.

Die Junior Ranger aus dem Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin traffen sich gemeinsam mit Ihren Eltern um bei der Wiedereinbürgerung des Baltischen Störes im Odergebiet zu helfen. Hier ein Bericht von Gracie Klockow:

Während unsererGruppenarbeit habe ich mit meinen Freunden von der Junior-Ranger-Gruppe Adler undunseren Eltern „Baltische Störe“ ausgesetzt.

Wir haben uns an derBlumberger Mühle versammelt, um zur Störaufzuchtstation zu fahren. Dort habenwir kleine Störe aus großen grünen Becken gekeschert. Sie wurden dann in einemWasserbehälter, der in einem Auto stand, gesammelt. Dann sind wir mit dem Junior-RangerBus nach Criewen gefahren.

Mit einer Sondergenehmigung ging es dann über den Damm zur Oder. Mein Papa und die anderen Männer haben die Störe aus dem Auto auf den Buhnenkopf geschleppt.

Alle Junior Ranger hatten kleine Eimer und haben damit die Störe aus dem großen Behälter gefangen und indas Wasser gesetzt. Dann waren sie in Freiheit. Einige von den Stören warenmarkiert mit gelben Fähnchen und schwarzen Nummern. Jeder wollte Fische mitFähnchen aussetzen.

 Der Mann vom Stör- Projekthatte uns erklärt, dass die Störe nach 15 Jahren zurückkommen. Ich habe meinenStör fotografiert und ich hoffe, dass er zurückkommt, wenn ich 23 Jahre alt binund er nicht vorher gefressen wird.

Wir hatten einen tollen Tag und wir haben sogar eine Urkunde bekommen.

Weiter Hintergrundinformationen:

Hintergrundinformationen

https://www.nationalpark-unteres-odertal.eu/stoer-projekt-von-der-un-dekade-biologische-vielfalt-ausgezeichnet/

Der NABU beteiligt sich an der Wiederansiedlung des Baltischen Störs. Überfischung,Verschmutzung und Verbauung von Flüssen rotteten ihn Ende des 19. Jahrhundertsaus. Nun soll der Baltische Stör wieder im Odereinzugsgebiet heimisch werden.Dazu wurden 15.000 eigens dafür aufgezogene Jungtiere des Urzeitfisches in dieOder entlassen.

Gemeinsam mit der Gesellschaft zur Rettung des Störs (GRS) und der Teichwirtschaft Blumberger Mühle beteiligt sich der NABU, gefördert durch Mittel der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), an dem nationalen Wiederansiedlungsprojekt Stör. In den vergangenen Jahren sind bereits mehr als 700.000 Jungstöre auf ihre gefahrvolle Reise in die Ostsee gegangen, im Herbst 2014 erstmals auch fast 15.000 Tiere aus der Blumberger Mühle. Sie sollen langfristig den Grundstock einer neuen, sich selbst erhaltenden Population in Deutschland bilden.


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Hilfe für unsere großen Kollegen

Die Junior Ranger sammelten für die ThinGreenLine Foundation

Die „ThinGreenLine Foundation“ ist eine internationale Stiftung, die hilft Ranger auszubilden, auszurüsten und im Todesfall hinterbliebene Familien finanziell zu unterstützen.

Das hat die Junior-Ranger-Gruppe „Adler“ mit  Paul, Arthur, Anton, Hanna, Gracie, Janeck und Johanna aus dem Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin  beeindruckt und sie haben sich diesem Thema  gewidmet und beschlossen, sich mit einer Spenden-Aktion zu beteiligen.

An einem Stand zum „Tag der Regionen“ in der Uckermark, wurden verschiedene Aktivitäten angeboten. So konnte man seinen eigenen Modeschmuck herstellen oder einen selbst kreierten Wanderstock schnitzen. Schon Wochen vorher wurden die Vorbereitungen getroffen und jeder Einzelne hat seinen Beitrag dazu geleistet.

Und das sagen die Junior Ranger selber zu der Aktion:

Paul: „Ich habe mir gedacht für die Ranger, denen es nicht so gut geht, einen Spendenaufruf zu machen. Und dann am Stand mit einer Spendendose zu sammeln“.

Janeck: „Meine Aufgabe bestand darin, in der Vorbereitung, Material zu sammeln. Dazu gehörten    kleine Pflänzchen, die gepresst und getrocknet wurden“.

Arthur: „Auch ich habe fleißig bei den Vorbereitungen geholfen und für ausreichend Bastelmaterial gesorgt. Dazu habe ich Motive für den Modeschmuck ausgeschnitten und für die Besucher vorbereitet“.

Anton: „Beim Tag der Regionen hatten wir einen Stand und ich habe aus dem gesammelten Naturmaterial Modeschmuck angeboten und den Besuchern Ratschläge gegeben, was man alles machen kann“.

Hanna: „Ich war die Erste die am Stand gearbeitet hat und es hat furchtbar geregnet. Da dachte ich schon das hört nie auf und alle Arbeit war umsonst“.

Gracie: „Ich fand das Fest super toll und ich hätte nie gedacht, dass wir so viel Spenden zusammen bekommen“.

Johanna:  „Ich war begeistert, wie viele Leute bereit waren eine Spende zu geben und dann noch Spaß daran hatten ein Spazierstock oder Modeschmuck herzustellen. Aber ich bin auch mit den Gästen ins Gespräch gekommen und habe über unsere Junior Ranger – Arbeit berichtet. So z. B. erzählte ich über unsere Junior-Ranger-Camps einmal im Jahr oder das wir auch gern der Natur helfen. Beim Schreiadlerprojekt des Biosphärenreservates sind wir gern dabei und machen richtig schwere Arbeit bei Pflegeeinsätzen. Unterstützung haben wir von unseren großen Rangern oder unseren Eltern und Großeltern. So ein Einsatz macht riesigen Spaß, denn es gibt dann immer ein Lagerfeuer und eine Wurst am Spieß. Aber heute haben wir was Besonders vorbereitet, denn wir haben gehört, dass es Ranger gibt denen es viel schlechter geht und das die sogar ihr Leben verlieren können. Das ist für die Familien ganz furchtbar und so haben wir in der Gruppe beschlossen, mit einer Spende zu helfen.

Die Junior-Ranger-Gruppe konnte Spenden in Höhe von 100,00 € mit Ihrer Aktion einsammeln und der Stiftung „ThinGreenLine“ überweisen.

Mehr Informationen auch unter https://thingreenline.org.au/

Junior Ranger Botswana bekommen Unterstützung aus Ungarn

In kleinen Gruppen kommen die Junior-Ranger seit der Baumpflanz-Aktion im Februar jede Woche zum Baumlehrpfad, um sich um ihre frisch gepflanzten Bäume zu kümmern.
Die jungen Baumsetzlinge werden gewässert und z.T. durch kleine Umzäunungen geschützt. Der neu angelegte Baumlehrpfad wird immer weiter ausgebaut.
Die Schüler, hier der Matlola, Andrew Willow, Thamalakane und Thito Schule sind fleißig dabei und bringen Wasser zu den unterschiedlichen Standorten der neu gepflanzten Bäume auf dem ganzen Gelände.

Die Projektleiter der lokalen Partnerorganisation FEYS leiten die Lehreinheiten im Park und an den Schulen. Auch hier kommen die Kinder und Jugendlichen jede Woche für den Unterricht in kleinen Gruppen zusammen und vertiefen ihr Wissen zu Umweltschutz-Themen.

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Hier sind Junior Ranger der am Junior-Ranger-Programm teilnehmenden Schulen „Matlola, Andrew Willow, Thamalakane und Thito School“ auf dem großen Gelände des Wildlife Parks zu sehen.
Das Thema “Heimische Bäume und Pflanzen“ steht im Vordergrund und wird neben anderen Umweltschutzthemen immer wieder aufgegriffen.

Vom 6.7.-8.7. wurde wieder ein großes mehrtägiges Camp für die Junior Ranger aus Maun organisiert, bei dem sie Besuch und Unterstützung von Studenten aus Ungarn hatten. Die 6 jungen Männer und Frauen studieren an der Westungarischen Universität in der Stadt Sopron das Fach Wildlife Management und die Stiftung Fauna és Flora ermöglichte ihnen die Reise nach Botswana. Sie nahmen Kontakt zur Knyphausen Stiftung auf, mit dem Wunsch die Junior Ranger direkt vor Ort zu unterstützen. Gemeinsam wurden die jungen Bäume mit kleinen Zäunen vor dem Anfraß wilder Tiere geschützt und Ideen für den Ausbau des Baumlehrpfades gesammelt.
Die Junior Ranger präsentierten stolz ihr Projekt, das Bildungsmaterial zum Thema „Plants around us“ und zeigten den Besuchern das große Gelände und den neuen Baumlehrpfad.

So gab es auf beiden Seiten einen gelungenen Austausch.

Since the tree planting project in February, the Junior Rangers come to the tree trail every week in small groups to look after their freshly planted trees.
The young tree seedlings are watered and partly protected by small fences. The newly created tree nature trail is constantly being expanded.
The students, here Matlola, Andrew Willow, Thamalakane and Thito School are busy bringing water to the different locations of the newly planted trees all over the site.

The project managers of the local partner organisation FEYS manage the teaching units in the park and at the schools. Here, too, the children and young people meet every week for lessons in small groups and deepen their knowledge on environmental protection topics.

Here Junior Rangers of the participating schools „Matlola, Andrew Willow, Thamalakane and Thito School“ can be seen on the large grounds of the Wildlife Park.
The topic „native trees and plants“ is in the foreground and is taken up again and again among other environmental protection topics.

From July 6-8, a large camp of several days was organized for the Junior Rangers from Maun, where they were visited and supported by students from Hungary. The 6 young men and women are studying wildlife management at the West Hungarian University in the city of Sopron and the Fauna és Flora Foundation enabled them to travel to Botswana. They contacted the Knyphausen Foundation with the wish to support the Junior Rangers directly on site. Together, the young trees were protected from eating wild animals by small fences and ideas for the expansion of the tree nature trail were collected.
The Junior Rangers proudly presented their project, the educational material on the topic „Plants around us“ and showed the visitors the large area and the new tree trail.

So there was a successful exchange on both sides.

Schlaubetaler „Bären-Klauer“ beim Bundesweiten Camp im Südschwarzwald

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Hallo Ihr Lieben;

Vom 13.07.2018 bis zum 16.07.2018 fand das 10. Bundesweite Junior Ranger Camp im Biosphärengebiet Schwarzwald unter dem Motto „Südschwarzhinterwälder“ statt. Auch wir Junior Ranger aus dem Schlaubetal waren dabei. Die Autofahrt war lang und bei der Ankunft blieb auch wenig Zeit um Auszuruhen, denn unsere Zelte mussten ja aufgebaut werden. Auf dem Jugendzeltplatz Wacht erwies sich das als organisatorische Herausforderung. Denn anders als sonst mussten die Zelte eng aneinander gebaut werden, damit alle 22 Gruppen einen Platz finden konnten. Nach dem Abendbrot begrüßten uns Lars und Lotta und dann war der Tag auch schon zu Ende.

Der Samstag begann für uns mit einem außergewöhnlichen Wecker: Unsere zwei Camp-Esel Paulina und Angelo verkündeten mit lautem IH-AH, dass es Zeit zum Aufstehen war. Wir Schlaubetaler packten sogleich unsere Rucksäcke und während des wunderbaren Frühstücks befüllten wir auch unsere Lunchboxen. Denn uns stand eine elf Kilometer lange Rallye bevor. Über weite sonnige Wiesen und durch dichte Fichtenwälder schlängelte sich der Weg durch die atemberaubende Berglandschaft des Schwarzwaldes. Zwischendurch probierten wir unser Können an einer Melkatrappe und testeten unser Wissen über die lokale Tier- und Pflanzenwelt. Außerdem erkundeten wir ein im 16. Jahrhundert erbautes Handwerker- und Wohnhaus, welches heute als „Heimatmuseum Resenhof“ bekannt ist. Zum Schluss halfen wir dem Förster bei einer „waldpflegerischen Maßnahme“, indem wir den vor 10-20 Jahren angebrachten Wildverbisschutz von den mittlerweile ausgewachsenen Bäumchen entfernten. Erschöpft von der Wanderung freuten wir uns auf das Abendbrot. Anschließend wurden unsere Hausaufgaben zum Motto des Camps ausgewertet. Und dann konnten wir glücklich und müde in unsere Schlafsäcke krabbeln.

Am Sonntag mussten wir nicht ganz so zeitig aufstehen. Der Markt der Möglichkeiten entlang des kleinen Weihers neben unserem Camp startete um zehn Uhr. Vorher genossen wir in aller Ruhe unser Frühstück. Viele interessante Stände gab es zu erkunden. Die Standbetreuer_Innen beanworteten Fragen und halfen beim Erschaffen der Werkstücke. Wir probierten uns im Axtwerfen, beim Experimentieren und beim Schnitzen von Holzbesteck. Außerdem nahmen wir an einer „Orientierung im Gelände“-Tour teil und lernten somit den Umgang mit GPS-Geräten kennen. Zurück im Camp hatten wir ein wenig Freizeit und verbrachten diese mit „Uno!“. Überraschung brachte dann das sich schnell nähernde Gewitter. Kurzfristig und geregelt wurde das Camp evakuiert. Da wir mit Auto angereist waren, nutzen wir dieses als Schutz. Die Fußballfans unter uns schlugen dann vor in Bernau nach einer Möglichkeit zu suchen, um das WM-Finale anzuschauen. Zufällig landeten wir in genau der Gaststätte, welche auch unser Camp mit Köstlichkeiten versorgte: Hier die Webside zum wunderbaren Schwarzwaldhaus: http://www.schwarzwaldhaus-bernau.de/?utm_source=tripadvisor&utm_medium=referral . Nachdem Frankreich gewonnen hatte und das Gewitter vorrüber gezogen war, fuhren wir zurück zum Zeltplatz und ließen uns das Abendessen munden. Die Abschlussveranstaltung wurde von Lars moderiert. Dankesreden an alle kleinen und großen Helfer_Innen und das wohl lustigste Abschlussgeschenk, der „Bernauer Blödel“, möchte ich hier nicht unerwähnt lassen. Insgesamt war es ein erfolgreiches Camp und uns hat es sehr sehr gut gefallen.

Montag hieß es dann Taschen packen, Zelte abbauen, Frühstücken und Aufbruch in die Heimat. Im Namen aller möchte ich mich bei allen Menschen bedanken, die dieses Camp für uns zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.

Liebe Grüße Eure Jasmin

 

PS: Einige Bilder habe ich dem Live-Blog des Schwarzwaldcamps entnommen (die Camp-Esel, die gebastelten Kühe im Karton und das große Gruppenbild): http://bundestreffen.tumblr.com/