Junior Ranger Botswana bekommen Unterstützung aus Ungarn

In kleinen Gruppen kommen die Junior-Ranger seit der Baumpflanz-Aktion im Februar jede Woche zum Baumlehrpfad, um sich um ihre frisch gepflanzten Bäume zu kümmern.
Die jungen Baumsetzlinge werden gewässert und z.T. durch kleine Umzäunungen geschützt. Der neu angelegte Baumlehrpfad wird immer weiter ausgebaut.
Die Schüler, hier der Matlola, Andrew Willow, Thamalakane und Thito Schule sind fleißig dabei und bringen Wasser zu den unterschiedlichen Standorten der neu gepflanzten Bäume auf dem ganzen Gelände.

Die Projektleiter der lokalen Partnerorganisation FEYS leiten die Lehreinheiten im Park und an den Schulen. Auch hier kommen die Kinder und Jugendlichen jede Woche für den Unterricht in kleinen Gruppen zusammen und vertiefen ihr Wissen zu Umweltschutz-Themen.

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Hier sind Junior Ranger der am Junior-Ranger-Programm teilnehmenden Schulen „Matlola, Andrew Willow, Thamalakane und Thito School“ auf dem großen Gelände des Wildlife Parks zu sehen.
Das Thema “Heimische Bäume und Pflanzen“ steht im Vordergrund und wird neben anderen Umweltschutzthemen immer wieder aufgegriffen.

Vom 6.7.-8.7. wurde wieder ein großes mehrtägiges Camp für die Junior Ranger aus Maun organisiert, bei dem sie Besuch und Unterstützung von Studenten aus Ungarn hatten. Die 6 jungen Männer und Frauen studieren an der Westungarischen Universität in der Stadt Sopron das Fach Wildlife Management und die Stiftung Fauna és Flora ermöglichte ihnen die Reise nach Botswana. Sie nahmen Kontakt zur Knyphausen Stiftung auf, mit dem Wunsch die Junior Ranger direkt vor Ort zu unterstützen. Gemeinsam wurden die jungen Bäume mit kleinen Zäunen vor dem Anfraß wilder Tiere geschützt und Ideen für den Ausbau des Baumlehrpfades gesammelt.
Die Junior Ranger präsentierten stolz ihr Projekt, das Bildungsmaterial zum Thema „Plants around us“ und zeigten den Besuchern das große Gelände und den neuen Baumlehrpfad.

So gab es auf beiden Seiten einen gelungenen Austausch.

Since the tree planting project in February, the Junior Rangers come to the tree trail every week in small groups to look after their freshly planted trees.
The young tree seedlings are watered and partly protected by small fences. The newly created tree nature trail is constantly being expanded.
The students, here Matlola, Andrew Willow, Thamalakane and Thito School are busy bringing water to the different locations of the newly planted trees all over the site.

The project managers of the local partner organisation FEYS manage the teaching units in the park and at the schools. Here, too, the children and young people meet every week for lessons in small groups and deepen their knowledge on environmental protection topics.

Here Junior Rangers of the participating schools „Matlola, Andrew Willow, Thamalakane and Thito School“ can be seen on the large grounds of the Wildlife Park.
The topic „native trees and plants“ is in the foreground and is taken up again and again among other environmental protection topics.

From July 6-8, a large camp of several days was organized for the Junior Rangers from Maun, where they were visited and supported by students from Hungary. The 6 young men and women are studying wildlife management at the West Hungarian University in the city of Sopron and the Fauna és Flora Foundation enabled them to travel to Botswana. They contacted the Knyphausen Foundation with the wish to support the Junior Rangers directly on site. Together, the young trees were protected from eating wild animals by small fences and ideas for the expansion of the tree nature trail were collected.
The Junior Rangers proudly presented their project, the educational material on the topic „Plants around us“ and showed the visitors the large area and the new tree trail.

So there was a successful exchange on both sides.

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Schlaubetaler „Bären-Klauer“ beim Bundesweiten Camp im Südschwarzwald

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Hallo Ihr Lieben;

Vom 13.07.2018 bis zum 16.07.2018 fand das 10. Bundesweite Junior Ranger Camp im Biosphärengebiet Schwarzwald unter dem Motto „Südschwarzhinterwälder“ statt. Auch wir Junior Ranger aus dem Schlaubetal waren dabei. Die Autofahrt war lang und bei der Ankunft blieb auch wenig Zeit um Auszuruhen, denn unsere Zelte mussten ja aufgebaut werden. Auf dem Jugendzeltplatz Wacht erwies sich das als organisatorische Herausforderung. Denn anders als sonst mussten die Zelte eng aneinander gebaut werden, damit alle 22 Gruppen einen Platz finden konnten. Nach dem Abendbrot begrüßten uns Lars und Lotta und dann war der Tag auch schon zu Ende.

Der Samstag begann für uns mit einem außergewöhnlichen Wecker: Unsere zwei Camp-Esel Paulina und Angelo verkündeten mit lautem IH-AH, dass es Zeit zum Aufstehen war. Wir Schlaubetaler packten sogleich unsere Rucksäcke und während des wunderbaren Frühstücks befüllten wir auch unsere Lunchboxen. Denn uns stand eine elf Kilometer lange Rallye bevor. Über weite sonnige Wiesen und durch dichte Fichtenwälder schlängelte sich der Weg durch die atemberaubende Berglandschaft des Schwarzwaldes. Zwischendurch probierten wir unser Können an einer Melkatrappe und testeten unser Wissen über die lokale Tier- und Pflanzenwelt. Außerdem erkundeten wir ein im 16. Jahrhundert erbautes Handwerker- und Wohnhaus, welches heute als „Heimatmuseum Resenhof“ bekannt ist. Zum Schluss halfen wir dem Förster bei einer „waldpflegerischen Maßnahme“, indem wir den vor 10-20 Jahren angebrachten Wildverbisschutz von den mittlerweile ausgewachsenen Bäumchen entfernten. Erschöpft von der Wanderung freuten wir uns auf das Abendbrot. Anschließend wurden unsere Hausaufgaben zum Motto des Camps ausgewertet. Und dann konnten wir glücklich und müde in unsere Schlafsäcke krabbeln.

Am Sonntag mussten wir nicht ganz so zeitig aufstehen. Der Markt der Möglichkeiten entlang des kleinen Weihers neben unserem Camp startete um zehn Uhr. Vorher genossen wir in aller Ruhe unser Frühstück. Viele interessante Stände gab es zu erkunden. Die Standbetreuer_Innen beanworteten Fragen und halfen beim Erschaffen der Werkstücke. Wir probierten uns im Axtwerfen, beim Experimentieren und beim Schnitzen von Holzbesteck. Außerdem nahmen wir an einer „Orientierung im Gelände“-Tour teil und lernten somit den Umgang mit GPS-Geräten kennen. Zurück im Camp hatten wir ein wenig Freizeit und verbrachten diese mit „Uno!“. Überraschung brachte dann das sich schnell nähernde Gewitter. Kurzfristig und geregelt wurde das Camp evakuiert. Da wir mit Auto angereist waren, nutzen wir dieses als Schutz. Die Fußballfans unter uns schlugen dann vor in Bernau nach einer Möglichkeit zu suchen, um das WM-Finale anzuschauen. Zufällig landeten wir in genau der Gaststätte, welche auch unser Camp mit Köstlichkeiten versorgte: Hier die Webside zum wunderbaren Schwarzwaldhaus: http://www.schwarzwaldhaus-bernau.de/?utm_source=tripadvisor&utm_medium=referral . Nachdem Frankreich gewonnen hatte und das Gewitter vorrüber gezogen war, fuhren wir zurück zum Zeltplatz und ließen uns das Abendessen munden. Die Abschlussveranstaltung wurde von Lars moderiert. Dankesreden an alle kleinen und großen Helfer_Innen und das wohl lustigste Abschlussgeschenk, der „Bernauer Blödel“, möchte ich hier nicht unerwähnt lassen. Insgesamt war es ein erfolgreiches Camp und uns hat es sehr sehr gut gefallen.

Montag hieß es dann Taschen packen, Zelte abbauen, Frühstücken und Aufbruch in die Heimat. Im Namen aller möchte ich mich bei allen Menschen bedanken, die dieses Camp für uns zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.

Liebe Grüße Eure Jasmin

 

PS: Einige Bilder habe ich dem Live-Blog des Schwarzwaldcamps entnommen (die Camp-Esel, die gebastelten Kühe im Karton und das große Gruppenbild): http://bundestreffen.tumblr.com/

Impressionen aus dem Brandenburg Camp

Hallo Ihr Lieben,

Seit dem Camp ist schon wieder über eine Woche vergangen. Ich hatte endlich Zeit meine Bilder zu sichten und möchte euch meine Impressionen aus dem 15. Brandenburger Junior Ranger Camp nicht vorenthalten.

Im Naturpark Niederlaustzer Heidelandschaft gab es für alle Teilnehmenden viel zu entdecken. In den vorherigen Posts konntet ihr ja schon einiges dazu erfahren, daher habe ich nun überwiegend Aufnahmen vom letzten Camptag für Euch.

Es sind wirklich tolle Präsentationen mit den dazugehörigen Flipcharts entstanden und auch der ein oder andere Grashüpfer begleitete uns auf der Wiese des Zeltplatzes. Die leckeren Schokoäpfel versüßten uns den Abreise-Tag umso mehr.

Tag 3 im Junior Ranger Camp

Tag 3, und damit auch leider der letzte Tag des Junior Ranger Camps, Begann erneut mit einem leckeren Frühstück mit Frischen Brötchen und verschiedenen Aufstrichen. Nachdem sich ausgiebig gestärkt wurde, fing der Abbau der Zelte schon an.  Wobei einige noch gerne in diesen weitergeschlafen hätten.

Als dann die Zelte abgebaut waren wurde mit den Vorbereitungen für die Präsentationen begonnen. Jede Gruppe gestaltete eine Wandzeitung mit ihren Hinweisen, Zeugen und natürlich ihrem Ergebnis. Nach den Präsentationen wurde das Camp mit einem letzten Mittagessen beendet. Darauf hat sich jede Gruppe wieder auf die lange (oder auch kurze) Reise in die heimischen Schutzgebiete begeben.

Zum Schluss möchten wir uns noch einmal bei allen Organisatoren, Helfern, Freiwilligen und Betreuern für dieses schöne Camp bedanken. Ein weiterer Dank geht an den Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft für die Gastfreundschaft und die gut organisierten Touren durch den Naturpark.

Weitere Fotos vom Camp folgen.DSC07864

Tag 2 im Junior Ranger Camp

 

Der heutige Tag begann mit einem leckeren Frühstück, bei dem wirklich alle Wünsche erfüllt wurden. Das war auch sehr wichtig, da wir uns direkt im Anschluss daran auf die Spurensuche in der Natur machten. Die unterschiedlichen Gruppen fuhren zu unterschiedlichen Stationen, an denen sie forschen konnten.

 

Die Gruppe, die auf der Spur des sandigen Goldes war, begann ihren Tag mit Informationen über. Feldsteine an der Kirche in Lugau. Dort bekamen sie auch Wissenswertes über die Holzfiguren mitgeteilt, die überall stehen. Diese dienen dazu, zu zeigen welches Handwerk das Dorf für das Kloster Dobrilugk ausführte.

In Lindena stand eine Figur, um die sich die Gruppe der rostenden Steine versammelte. Dort wurde erzählt, dass der Austrocknung steinharte Lehm, der nach Feldarbeiten am Pflug kleben blieb, als zukünftiger Baustoff diente, welche über 800 Jahre hielten.

Die aus Volunteer Rangern bestehende Gruppe, die sich mit den stillen Gewässern beschäftigte, traf sich am Küchenteich, einem künstlich durch Mönche angelegten Teich, welcher als Eisproduzent und als Fischlieferant diente.

Spur des verschlossenen Gefieders – das war dastehend der vierten Gruppe, welche sich mit der Wiederansiedlung des Auerhuhns in der Rochaden Heide beschäftigt hat. Sie lernten die Gegend kennen, in der das einst ausgestorbene Auerhuhn wiederangesiedelt wurde.

 

Nach dieser anstrengenden Exkursion fuhren wir zum Rückersdorfer See, um dort zu baden und zu entspannen. Im Anschluss kehrten wir ins Lager zurück, um Abendbrot zu essen, Bratwurst oder Ei mit Kartoffeln und Gemüse – sehr lecker!

 

Am Abend könnten wir uns wieder beschäftigen womit wir wollten – reden, spielen oder einfach nur schlafen.

 

Tag 1 im Junior Ranger Camp

Endlich ist es wieder soweit – das bereits 15. Brandenburger Junior Ranger Treffen findet von heute, dem 6.7. bis übermorgen im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft statt. Auf dem Sportplatz der Grundschule Rückersdorf haben 80 der insgesamt 200 Brandenburger Junior Ranger sowie 20 polnische Gäste ihr Zelt aufgeschlagen, um den Naturpark mit seinen Geheimnissen zu erkunden.

Nachdem wir uns mit Säften und leckeren Pfannkuchen gestärkt hatten, erfolgte die offizielle Begrüßung durch die Staatssekretären für landwirtschaftliche Entwicklung und den Leiter des Naturparks Lars Thielemann. Im Anschluss wurde uns von Ina Tschiesche das Thema des Camps erklärt – Tatort Naturpark- eine Spurensuche. Die Junior Ranger der Großschutzgebiete wurden in 8 Gruppen eingeteilt, um verschiedenen Besonderheiten im und um den Naturpark zu erkunden.

Die bereits aus vorherigen Camps bekannte Zeremonie der Aufnahme von den jüngsten wurde auch wieder dieses Jahr von der Staatssekretärin und dem Bürgermeister der Gemeinde Rückersdorf durchgeführt. Feierlich bekamen die Neuen ihre „Uniform“ überreicht – Basecap, T-Shirt und dieses Jahr passend zum Thema Spurensuche – eine Lupe überreicht. Jungen und Mädchen aus den Naturparken Niederlausitzer Heidelandschaft, Nuthe-Nieplitz, Barnim und Dahme- Heideseen sowie aus den Biosphärenreservaten Spreewald, Flusslandschaft Elbe Brandenburg und aus dem Biosphärenreservat Schorfheide Chorin sind nun offizielle Junior Ranger in Deutschland. Sie sind nun ein Teil in den über 100 deutschen Junior Ranger Gruppen, in denen bereits 1500 aktive junge Leute sind, um die Natur nachhaltig zu schützen.

Typisch für polnische Gäste ist ihre ausgesprochen intensive Gastfreundlichkeit und diese präsentierten sie uns ausgiebig. Mit regionalen Präsenten bedankten sie sich bei den Organisatoren. Zu unserer Überraschung sangen sie uns noch ein Ständchen über Gänseblümchen, um ihre Dankbarkeit auszudrücken, hier zu sein.

Nach einem ergiebigen Abendessen trafen sich die einzelnen Gruppen mit ihren Scouts, um schon mal zu erste Teile der Spurensuche aufzuklären. Bei der morgigen Rallye wird dies weiter erfolgen.

Den Tag ließen wir mit Spielen und gemeinsamem Beisammensein ausklingen.

 

Die Vogelrettung

https://youtu.be/eANksBABJwY

Mein Name ist Lena Damrow und bin schon seit 5 Jahren ein Junior Ranger. Das der Junior Ranger
dieses Jungtier gerettet hat ist gut, aber sollte nicht zur Gewohnheit werden.

Die Natur regelt es
selber wenn junge Vögel wie ,,verwaist“ da sitzen. Es hat meistens einen Grund warum diese Vögel verstoßen werden, denn einige Vögel starten dann mit dem Flugtraining und nutzen den Boden um zu landen.

Zu schwache Junge werden verstoßen wenn zum Beispiel nicht genug Futter da ist oder der Vogel keine großen Überlebenschancen hat. Wenn es sich jedoch um ein verletztes Tier handelt
sollte man es zu einer Auffangstation bringen. Deshalb ist es am besten wenn man es nicht gleich als
Findling aufnimmt sondern erst beobachtet ob es verletzt ist oder doch weiter fliegt.