Tag 3 im Junior Ranger Camp

Tag 3, und damit auch leider der letzte Tag des Junior Ranger Camps, Begann erneut mit einem leckeren Frühstück mit Frischen Brötchen und verschiedenen Aufstrichen. Nachdem sich ausgiebig gestärkt wurde, fing der Abbau der Zelte schon an.  Wobei einige noch gerne in diesen weitergeschlafen hätten.

Als dann die Zelte abgebaut waren wurde mit den Vorbereitungen für die Präsentationen begonnen. Jede Gruppe gestaltete eine Wandzeitung mit ihren Hinweisen, Zeugen und natürlich ihrem Ergebnis. Nach den Präsentationen wurde das Camp mit einem letzten Mittagessen beendet. Darauf hat sich jede Gruppe wieder auf die lange (oder auch kurze) Reise in die heimischen Schutzgebiete begeben.

Zum Schluss möchten wir uns noch einmal bei allen Organisatoren, Helfern, Freiwilligen und Betreuern für dieses schöne Camp bedanken. Ein weiterer Dank geht an den Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft für die Gastfreundschaft und die gut organisierten Touren durch den Naturpark.

Weitere Fotos vom Camp folgen.DSC07864

Advertisements

Tag 2 im Junior Ranger Camp

 

Der heutige Tag begann mit einem leckeren Frühstück, bei dem wirklich alle Wünsche erfüllt wurden. Das war auch sehr wichtig, da wir uns direkt im Anschluss daran auf die Spurensuche in der Natur machten. Die unterschiedlichen Gruppen fuhren zu unterschiedlichen Stationen, an denen sie forschen konnten.

 

Die Gruppe, die auf der Spur des sandigen Goldes war, begann ihren Tag mit Informationen über. Feldsteine an der Kirche in Lugau. Dort bekamen sie auch Wissenswertes über die Holzfiguren mitgeteilt, die überall stehen. Diese dienen dazu, zu zeigen welches Handwerk das Dorf für das Kloster Dobrilugk ausführte.

In Lindena stand eine Figur, um die sich die Gruppe der rostenden Steine versammelte. Dort wurde erzählt, dass der Austrocknung steinharte Lehm, der nach Feldarbeiten am Pflug kleben blieb, als zukünftiger Baustoff diente, welche über 800 Jahre hielten.

Die aus Volunteer Rangern bestehende Gruppe, die sich mit den stillen Gewässern beschäftigte, traf sich am Küchenteich, einem künstlich durch Mönche angelegten Teich, welcher als Eisproduzent und als Fischlieferant diente.

Spur des verschlossenen Gefieders – das war dastehend der vierten Gruppe, welche sich mit der Wiederansiedlung des Auerhuhns in der Rochaden Heide beschäftigt hat. Sie lernten die Gegend kennen, in der das einst ausgestorbene Auerhuhn wiederangesiedelt wurde.

 

Nach dieser anstrengenden Exkursion fuhren wir zum Rückersdorfer See, um dort zu baden und zu entspannen. Im Anschluss kehrten wir ins Lager zurück, um Abendbrot zu essen, Bratwurst oder Ei mit Kartoffeln und Gemüse – sehr lecker!

 

Am Abend könnten wir uns wieder beschäftigen womit wir wollten – reden, spielen oder einfach nur schlafen.

 

Tag 1 im Junior Ranger Camp

Endlich ist es wieder soweit – das bereits 15. Brandenburger Junior Ranger Treffen findet von heute, dem 6.7. bis übermorgen im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft statt. Auf dem Sportplatz der Grundschule Rückersdorf haben 80 der insgesamt 200 Brandenburger Junior Ranger sowie 20 polnische Gäste ihr Zelt aufgeschlagen, um den Naturpark mit seinen Geheimnissen zu erkunden.

Nachdem wir uns mit Säften und leckeren Pfannkuchen gestärkt hatten, erfolgte die offizielle Begrüßung durch die Staatssekretären für landwirtschaftliche Entwicklung und den Leiter des Naturparks Lars Thielemann. Im Anschluss wurde uns von Ina Tschiesche das Thema des Camps erklärt – Tatort Naturpark- eine Spurensuche. Die Junior Ranger der Großschutzgebiete wurden in 8 Gruppen eingeteilt, um verschiedenen Besonderheiten im und um den Naturpark zu erkunden.

Die bereits aus vorherigen Camps bekannte Zeremonie der Aufnahme von den jüngsten wurde auch wieder dieses Jahr von der Staatssekretärin und dem Bürgermeister der Gemeinde Rückersdorf durchgeführt. Feierlich bekamen die Neuen ihre „Uniform“ überreicht – Basecap, T-Shirt und dieses Jahr passend zum Thema Spurensuche – eine Lupe überreicht. Jungen und Mädchen aus den Naturparken Niederlausitzer Heidelandschaft, Nuthe-Nieplitz, Barnim und Dahme- Heideseen sowie aus den Biosphärenreservaten Spreewald, Flusslandschaft Elbe Brandenburg und aus dem Biosphärenreservat Schorfheide Chorin sind nun offizielle Junior Ranger in Deutschland. Sie sind nun ein Teil in den über 100 deutschen Junior Ranger Gruppen, in denen bereits 1500 aktive junge Leute sind, um die Natur nachhaltig zu schützen.

Typisch für polnische Gäste ist ihre ausgesprochen intensive Gastfreundlichkeit und diese präsentierten sie uns ausgiebig. Mit regionalen Präsenten bedankten sie sich bei den Organisatoren. Zu unserer Überraschung sangen sie uns noch ein Ständchen über Gänseblümchen, um ihre Dankbarkeit auszudrücken, hier zu sein.

Nach einem ergiebigen Abendessen trafen sich die einzelnen Gruppen mit ihren Scouts, um schon mal zu erste Teile der Spurensuche aufzuklären. Bei der morgigen Rallye wird dies weiter erfolgen.

Den Tag ließen wir mit Spielen und gemeinsamem Beisammensein ausklingen.